Captureing work times via mobile phone

Case Title: 
Captureing work times via mobile phone
Summary: 

The following case study describes the practical effects of mobile performance and time registration.

Die nachfolgende Fallstudie beschreibt den praktischen Nutzen mobiler Leistungs- und Zeiterfassung.

Meta Infos
Company Name: 
Flexible Arbeitszeiterfassung
Technology
What is it?: 

A software application that fosters companies to get complete performance records of their employees and thereby gives an overview of working hours and workload to enhance capacity planning.

Picture of the Technology: 
When and where is it used?: 

Wolf Theiss, the leading law firm in central and eastern Europe, uses the technology for performance and time registration. 350 lawyers over 12 locations have been using their mobiles for legal services since March 2009. The application was developed by the mobile provider a1 and their solution partners.

How does it work?: 
There are three ways that make efficient time registration possible. Firstly a mobile phone with a small software application can be used to record data that are transferred via GPRS/UMTS to a web portal and forwarded to the time-recording system (e.g. SAP). The second way is to register the working times of staff through the NFC-mobile (Near Field Communication) of the foreman by using the personal number or NFC cards. Another possibility is a NFC-box where employees can register with their NFC cards.
Who profits and why?: 

The recording of working times via mobile devices is a kind of process optimization. While the conventional way lead to incomplete and delayed recordings combined with a high degree of organizational efforts, the automatic mobile time registration can be done accurate and faultless.
Furthermore it supplies important data for insurance and financial issues.
Especially branches where employees mainly work away from office, this solution fosters planning of working capacities. It is therefore equivalent to a location-independent time stamp clock.

ICC Dimensions
Phase: 
Implement
Conclusion
How could it support innovation activities?: 
The technology for electronic time recording can foster innovation by having a basis for direct connections from employees to the main company´s IT-Infrastructure. Further development could be the implementation of functions that give direct connection between employees, who handle working issues between each other.

Einsatz von Smartphones im Krankenhaus

Summary: 

Diese Fallstudie verdeutlicht einen möglichen Einsatz von Smartphones im Klinikalltag in den Bereichen Notfallbehandlung, Arztvisite und Notfalltransport.

This case study analysis the potential of smartphones in a hospital environment through the processes in a medical emergency, in the ward round, and in an ambulance transport.

Company Name: 
Smartphones in der Notfallversorgung
Country: 
Deutschland
industry: 
Healthcare
Date: 
Mon, 08/10/2009
Case Author: 
joerg.haller
Background, Vision and History: 

Die Vision des Klinikum Kösching lautet: „Bis Sie wieder nach Hause kommen, tun wir alles, damit es Ihnen gut geht.” Damit verpflichtet sich die Einrichtung dem Patienten die bestmögliche Pflege bis zur Entlassung zukommen zu lassen.

Product/Service Portfolio, Target Group: 

Die Kliniken im Naturpark Altmühltal stehen mit den Kliniken in Eichstätt und Kösching und den Seniorenpflegeeinrichtungen in Titting und in der Klinik Eichstätt für eine hervorragende medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Eichstätt. Jährlich werden in den beiden Kliniken rund 30.000 Patienten behandelt.

Key Corporate Figures (e.g., revenue, employees): 
  • Beschäftigte : ca. 350
    Mitarbeiter (21 Auszubildende, Ärzte: 34,8 Vollkräfte und 8 Belegärzte)
  • Fachabteilungen: 10
  • Anzahl der Betten: 181
  • Vollstationäre Fallzahlen: 7845
  • Ambulante Fallzahlen: 12806
  • Behandelte Patienten (Eichstätt
    und Kösching): ca. 30000
  • ca. 42000 Internetnutzer von Jan
    – Aug 2009 (32 Seiten pro Besuch)
Position in Industry: 

Die Gesundheitsbranche in Deutschland ist vor allem in den letzten Jahren von immer weiter ansteigenden Kosten gekennzeichnet, wobei vor allem Krankenhäuser betroffen sind. Gleichzeitig steigen aber auch die Forderungen nach einer hochwertigen Gesundheitsversorgung. Die Alterung der Gesellschaft sowie immer teurer werdende Therapien sind weitere Herausforderungen mit der sich das Gesundheitswesen auseinandersetzen muss. Um diesen Trends erfolgreich entgegen zu wirken, sind insbesondere Kliniken auf den Einsatz hochmoderner und effizienter Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK Technologien) angewiesen, denn laut einer im Jahr 2005 veröffentlichten Benchmark Studie der Boston Consulting Group „versprechen IT-Lösungen erhebliche Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen“. Zudem leiden Ärzte und Krankenschwestern insbesondere in Kliniken unter zunehmendem Zeitdruck und Überarbeitungserscheinungen. Ein Missstand, der sich durch mangelnde Zuwendung und menschlichen Versagens auf Grund von Übermüdung unmittelbar auf die Patienten und deren Genesung auswirkt. Durch den Einsatz mobiler IuK Technologien kann wertvolle Zeit eingespart werden, womit sowohl den Patienten als auch dem Klinikpersonal geholfen wird.

Technology Description: 

Obwohl es derzeit eine Reihe von mobilen Endgeräten wie z.B. Mobiltelefone, PDAs, Laptops oder Tablet PCs gibt (BSI Bund, o.J.), eignen sich für den Einsatz in Kliniken sogenannte Smartphones aufgrund ihrer Funktionsvielalt und Erweiterbarkeit am besten. Auch wenn es keine einheitliche Definition gibt, handelt es sich hierbei um Mobiltelefone, die um die Funktionalität von PDAs und z.B. um die einer digitalen Fotokamera, eines Gameboys oder eines mp3 Players er weitert wurden. Das Display eines Smartphones ist sehr groß und hochauflösend, was für den Klinikalltag wichtig ist, um beispielsweise Röntgenbilder detailliert betrachten zu können. Durch das hohe Datenvolumen (höher als bspw. das eines Pagers) eignet sich das Smartphone hervorragend um eine große Menge an Daten (z.B. Patientendaten) zu speichern und zu übermitteln.

Intended and realized use of Technology, Expected Benefits: 

In der vorliegenden Fallstudie wurden drei essentielle Prozesse eines Klinikalltags nachmodelliert, in denen mit der Unterstützung von Smartphones Verbesserungen erzielt werden können. Dabei wurde eine Optimierung des Informationsmangements bei den Prozessen „Notfallbehandlung auf der Intensivstation“, „Visite“ und „Notfalltransport“ näher untersucht.

- Wie werden diese Technologien eingesetzt?
Optimierung des Informationsmanagements bei der Notfallbehandlung auf der Intensivstation
Bei der Behandlung auf der Intensivstation kann jede eingesparte Minute Leben retten. Einschlägige Zeiteinsparungen durch den Einsatz von Smartphones lassen sich hier durch wegfallende Organisationsbrüche und Transportvorgänge realisieren. Anstelle eines allgemeinen Alarmtriggers am Bett (der schlichtweg über die Annahme anormaler Vitalfunktionen informiert) werden nun spezifische, medizinisch relevante Daten an einen zentralen Server geschickt, der nach Auswertung der Informationen anhand vordefinierter Regeln die nächsten Schritte einleitet. Sollte es sich schlichtweg um eine simplen Missstand wie einen leeren NaCl-Tropfbehälter handeln, wird lediglich im Schwesternzimmer darauf aufmerksam gemacht. Andernfalls leitet das System den spezifischen Alarm auf direktem Wege an das Smartphone des zuständigen Stationsarztes weiter. Dieser nimmt nach wie vor die Untersuchung im Patientenzimmer vor und benachrichtigt gegebenenfalls einen Spezialisten. Im Gegensatz zum aktuellen Vorgehen, geschieht dies allerdings durch die einfache Weiterleitung des bei ihm eingegangenen Alarms durch einen (anhand des medizinischen Fachgebiets) automatisch vorgeschlagenen Experten. Sollte der ausgewählte Facharzt nicht verfügbar sein, wird das System noch effizienter: Während bisher der diensthabende Stationsarzt unter Umständen mehrere Telefonate führen musste, um Ersatz zu finden, kann nun innerhalb des Spezialistennetzwerks basierend auf einer Vertretungsrangfolge ohne Zeitverlust und vollautomatisiert eine passende Aushilfe alarmiert werden.
Somit lässt sich der Überprüfungsvorgang durch die Krankenschwester mit dem Einsatz von Smartphones automatisieren und der Informationsfluss während der gesamten Prozesslaufzeit effizient beschleunigen. Unter Berücksichtigung des vorgestellten Konzepts kann die Prozessdauer um bis zu 40% reduziert werden!

Optimierung des Informationsmanagements bei der Visite
Eingebunden in eine adäquate IT Infrastruktur, können dank Smartphones auch bei Routinetätigkeiten wie der Visite enorme Prozessverbesserungen erreicht werden. Durch den Wegfall sämtlicher Medienbrüche als auch vieler Transportvorgänge ergeben sich bei der optimierten Visite merklich spürbare Effizienzsteigerungen.
Anstatt die aktuellen Patientendaten beim morgendlichen Rundgang zuerst schriftlich festzuhalten und diese anschließend im Schwesternzimmer zu digitalisieren, werden die Werte der Patienten von der Krankenschwester noch vor Ort direkt über ein Smartphone in der zentrale Datenbank gespeichert. Die hierbei gesammelten und mit der elektronischen Akte konsolidierten Daten werden den Ärzten für das täglich geplante Briefing visualisiert (etwa über die Projektion mit Hilfe eines Beamers). Im Anschluss daran wird in unveränderter Vorgehensweise der Patientenbesuch und die Medikamenten- bzw. Therapieverordnung vorgenommen. Allerdings wird dies, anstatt wie bisher papiergebunden, via Smartphone in der elektronischen Patientenakte protokolliert. Krankenschwestern und Therapeuten wiederum entnehmen ihre Anweisungen dieser elektronischen Akte via mobiler Endgeräte und vermerken hierin den Therapieerfolg. Aufgrund der durchgängig digitalen Speicherung und Verarbeitung der Patientendaten entfällt die nachträgliche Digitalisierung der während jedes einzelnen Prozessschrittes angefertigten Vermerke.
Die Zeiteinsparungen belaufen sich gemäß unserer Kalkulationen auf bis zu 50% (vgl. Transport-, Liege- und Bearbeitungszeiten) – Zeit, die sowohl für die Entlastung des Krankenhauspersonals genutzt als auch der intensiveren Betreuung von Patienten gewidmet werden kann.

Optimierung des Informationsmanagements beim Notfalltransport
Im Gegensatz zu den vorher behandelten Prozessen, rührt die Zeitersparnis beim Notfalltransport nicht primär von der Eliminierung von Medien und Organisationsbrüchen her, sondern von der Substitution der manuellen Notfallaufnahme durch ein automatisiertes System (basierend auf der bereits vorher bei der Notfallbehandlung beschriebenen Notfall Policy) und der vorgezogenen Übermittlung von detaillierteren (!) Informationen und gegebenenfalls Fotos des Notfalls.
Letztlich lässt sich hierdurch und dank eines durchgängig digitalisierten Informationsflusses laut unserer Kalkulationen eine weitere Zeitersparnis von rund 30% erzielen und dem Patienten eventuell aufgrund qualitativ hochwertigerer und frühzeitiger bereitgestellten Informationen eine verbesserte Behandlung bieten.

Die vorgestellten Verbesserungs- und Optimierungsvorschläge wurden hier in einem ersten Schritt durch ein Studententeam simuliert.

Der Einsatz von Smartphones wirkt in drei Richtungen: Es können sowohl Kosten, wie auch Zeit gespart werden, als auch Qualitätsverbesserungen angestoßen werden. Die Kostenreduktion wird durch eine Vermeidung von Papierkosten, geringeren Fehlerfolgekosten, geringeren Archivierungskosten und einer Vermeidung von Doppeluntersuchungen erreicht. Die Zeitersparnis gelingt durch eine Senkung der Transport-, Liege- und Bearbeitungszeiten, durch Einsparung wertvoller Arbeitszeit und durch schnelleren Zugang zu Informationen. Eine Qualitätssteigerung wird durch Fehlervermeidung, höhere Patientenzufriedenheit, höhere Transparenz, einfachere Datenverwaltung und höhere Versorgungsqualität erzielt.

Success factors of the solution: 

Zum einen wird die Nutzung mobiler Geräte in Kliniken derzeit noch sehr restriktiv gestattet. Allerdings sehen einige Experten durch die Nutzung aktueller Handys kein wirkliches Risiko für die medizinischen Anlagen. Insofern kann mit einer Lockerung der restriktiven Regeln gerechnet werden. Daneben muss im Krankenhaus eine Infrastruktur zum mobilen Datenempfang aufgebaut werden.
Außerdem gilt es den Mitarbeitern durch intensive Schulungen den Einsatz zu erleichtern und durch weitere Incentives eine aktive Verwendung zu fördern.
Daneben spielt insbesondere das Thema Sicherheit gegen Hacker eine große Rolle, da über die mobilen Geräte sensible Patientendaten verwaltet werden

ICC Dimensions
Phase: 
Implement
Level: 
Individual
Group
Action: 
Integration
Interaction
Interpretation
Conclusion
Key Learnings: 
Der Einsatz eines Smartphones in Kliniken kann nicht nur Prozesse verkürzen um so lebensrettende Zeit zu sparen, sondern auch die Effizienz und Effektivität der gesamten Organisation zum Wohle der Patienten und der Mitarbeiter steigern.
Possible further usage of technology in the innovation process: 
Diese Fallstudie zeigt das Potenzial von Smartphones für den Einsatz in Kliniken auf. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Nutzung solcher Geräte im Krankenhaus enorme Einsparungspotenziale bietet. Gleichzeitig kann die Qualität in Form von höherer Betreuungsqualität der Patienten erhöht werden. Die Frage ist somit weniger, ob Smartphones im Klinikalltag genutzt werden, sondern vielmehr, wann dies der Fall sein wird. Weitere Anwendungsfelder eines Smartphone im klinischen Umfeld kann die Bereitstellung von Wissensdatenbanken zu bestimmten Themen (z.B. Medikamenten oder Krankheitsbildern) oder die Kalkulation, beispielsweise von Risikowerten (z.B. Body-Mass-Index oder TIMI) darstellen.

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